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07.10.2007, 11:03 Uhr | (MT) Von Thomas Vorwerk Emstek
Emsteks Bürgermeister Michael Fischer zog nach 99 Tagen ein erstes Fazit und wagte einen kleinen Ausblick.
Nicht durch Aktenstudium, sondern durch den Kontakt direkt zum Bürger habe sich Fischer bei vielen Besuchen in seinen ersten 99 Tagen mit der Gemeinde weiter vertraut gemacht, „und ich habe es keine Minute bereut, hier in Emstek angefangen zu sein“, sagte er gestern auf dem CDU-Familientag. „Wir haben einige große Projekte in Angriff genommen.
An Straßenmaßnahmen sind dies die Ostlandstraße, Hesselnfelder Straße und Repker Damm. Das Beleuchtungskonzept haben wir angepackt und das Thema Bushaltestellen wird als Haltestellenkonzept in der gesamten Gemeinde entwickelt“. Zudem sei das Familienbüro auf den Weg gebracht worden, wofür jetzt auf einen positiven Bescheid aus Hannover gewartet wird, bilanzierte Fischer.

Ein heikles Thema sprach der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Franz-Josef Holzenkamp an, der das Gespräch mit dem Bürgermeister in Interview-Form führte: Die Ampel in der Ortsmitte. „Die ist echt ein Problem. Wir haben morgen (Montag) endlich die Verkehrsunfallkommission des Landkreises hier und werden mit den Mitgliedern eingehend die Wartezeiten besprechen“.

Zu langfristigen Zielen sprach Fischer die Entlastungsstraße an und außerdem soll das Gebäudemanagement in der Verwaltung neu strukturiert werden. Die Dreifeldsporthalle bei der Grundschule soll in den nächsten Haushalt und die Kinderbetreuung soll näher beleuchtet werden. Eine erste Krippengruppe soll noch im kommenden Jahr eingerichtet werden.

Auch Clemens große Macke nutzte die Gelegenheit für ein Fazit, wenngleich er bereits fast fünf Jahre als Landtagsabgeordneter in Hannover tätig ist und die Wiederwahl im Januar anstrebt. „Fünf Jahre sind schnell vorbei, aber auch ich habe diesen Schritt nicht bereut. Die Arbeit macht Spaß, ist aber auch anstrengend“. Allerdings muss er sie auch nicht alleine Schultern: „Die Zeit der Einzelkämpfer ist es vorbei“. Gemeinsam für den besten Weg streiten, forderte große Macke und meinte damit nicht nur Funktionäre und Verbandsvertreter, sondern jeden einzelnen Bürger: „Macht mit und mischt euch ein“, schloss er seinen kurzen Vortrag.

Alle Bürger waren zu diesem Tag eingeladen und neben Politik stand das Gesellige im Mittelpunkt. Für die Kinder gab es mit dem Spielefant verschiedenste Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, während sich die Erwachsenen bei kühlen Getränken und allerlei Leckereien zur Musik der Hot-Jazz-Stompers unterhielten. Das Musikprogramm am Nachmittag wurde dann vom Kinderchor gestaltet..