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18.11.2016, 10:40 Uhr
Bei Notruf vom Disponenten systematisch abfragen lassen!
Kooperative Großleitstelle in Oldenburg besucht - Emsteker in der Großleitstelle Oldenburg
Die CDU Emstek hatte zum Besuch für jedermann eingeladen.
Oldenburg - Organisiert vom CDU-Gemeindeverband Emstek nutzten jetzt Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Emstek, darunter auch Familien mit größeren Kindern, die Gelegenheit, die kooperative Großleitstelle in Oldenburg zu besuchen. Der Geschäftsführer und Leiter der Großleitstelle Oldenburger Land, Frank Leenderts, informierte die Besucherinnen und Besucher über diese zentrale Einrichtung für Feuerwehr und Rettungsdienste in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg und Wesermarsch, sowie in den kreisfreien Städten Delmenhorst und Oldenburg. Insgesamt umfasst der Zuständigkeitsbereich der Großleitstelle über 4.200 Quadratkilometer in der Region und ist zuständig für über 735.000 Einwohner in diesem Gebiet.
Jährlich laufen hier rund um die Uhr etwa 200.000 Ereignisse aus den Notrufen für Feuerwehr und Rettungsdienste auf und werden von den aktuell insgesamt 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leistelle im Schichtdienst entgegengenommen und die notwendigen Maßnahmen veranlasst und koordiniert. Für diese notwendigen Maßnahmen stehen den Disponenten 30 Rettungswachen und 155 Feuerwehren in der Region zur Verfügung. Bis auf wenige Ausnahmen (Berufsfeuerwehren) handelt es sich um ehrenamtliche freiwillige Feuerwehren.
 
Der wichtigste Grundsatz für Anrufer bei der Notrufnummer 112 für Rettungsdienste und Feuerwehren sei, sich vom Disponenten am Notruftelefon führen und systematisch abfragen zu lassen, so Frank Leenderts. Die Anrufer seien oft aufgeregt und hätten Angst, wichtige Angaben zu vergessen. Allein wichtig sei es, gut zuzuhören und die Fragen so kurz und so präzise wie möglich zu beantworten.  Das beginne grundsätzlich mit der konkreten Angabe des Einsatzortes. Im Fall der Gemeinde Emstek sind das zum Beispiel Emstek-Ort, Bühren, Schneiderkrug, Garthe, Drantum, Halen, Höltinghausen oder Hoheging. Danach gehe es mit den systematischen Abfragen weiter. So seien die Mitarbeiter sehr schnell in der Lage, sich eine Vorstellung vom gemeldeten Ereignis zu machen und die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Die folgenden Maßnahmen würden teilweise schon während des laufenden Gesprächs veranlasst. Daher sei es überaus wichtig, am Telefon zu bleiben, bis die Leistelle das Gespräch beende.
Die Berücksichtigung dieser Empfehlungen sei die beste Grundlage, so schnell und so wirkungsvoll wie möglich die richtige Hilfe zu ermöglichen und sicherzustellen.
 
Durch die enge Zusammenarbeit mit der Einsatzzentrale der Polizeidirektion sei damit in Oldenburg eine beispielhafte Kooperative Großleitstelle vorhanden, die in einem Gebäude arbeite und damit zu jeder Zeit sehr eng, zielgerichtet und wirkungsvoll für die Bevölkerung tätig sei und sie  in Notfällen schütze.
 
Durch sehr viele Fragen der Besucherinnen und Besucher, die alle direkt beantwortet wurden, zeigte sich das Interesse der Teilnehmer an dieser wichtigen Einrichtung für die Bevölkerung.
In der Gewissheit, dass in der Region sehr gute Voraussetzungen der Hilfe in Notfällen geschaffen worden sind, konnte man beruhigt in die Gemeinde Emstek zurückfahren.
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Heinz Janßen bedankte sich bei Frank Leenderts für die Möglichkeit dieses Besuchs am Samstagnachmittag und die vielen Informationen.