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01.11.2016, 08:44 Uhr | Heinz Janßen
CDU-Kreisvorstand Cloppenburg: Bundestagskandidat in Urwahl aufstellen
Entscheidung über weiteres Vorgehen am 12. November - Bewerber-Meldungen noch bis zum 5. November 2016 möglich
Vorstandssitzung in Garrel
Kreis Cloppenburg/Garrel -

Entscheidungen über das weitere Vorgehen im Auswahlverfahren für den CDU-Wahlkreiskandidaten oder die Kandidatin für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis Cloppenburg/Vechta will der Vorstand des CDU-Kreisverbands Cloppenburg am Samstag, 12. November 2016, in einer Sitzung um 10.00 Uhr, treffen.

Grund für diese Entscheidung ist die Tatsache, dass sich im Kreis Cloppenburg schon mehrere Personen um die Kandidatur für den Bundestag beworben haben und die Frist für weitere Bewerbungen für das Mandat erst am 5. November abläuft. Bis dahin können sich Bewerber/innen noch bei den CDU-Kreisverbänden Cloppenburg und Vechta melden. Im Kreis Cloppenburg ist von weiteren Bewerbern auszugehen. Aus dem Kreis Vechta ist bisher eine Bewerbung bekannt.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird es im Kreis Cloppenburg ein Gespräch mit den dann feststehenden Bewerberinnen und Bewerbern geben, das als Grundlage für die weiteren Beratungen des CDU-Kreisvorstands am 12. November dienen soll.

Deshalb kann eine Entscheidung über mögliche Vorstellungversammlungen mit den Kandidaten in den Kreisen Cloppenburg und Vechta aktuell noch nicht getroffen werden.

Ein Zeitdruck besteht nach einhelliger Meinung des CDU-Kreisvorstands Cloppenburg nicht, so dass man alle weiteren Schritte in Ruhe überlegen und beraten möchte.

Genau wie der Kreisvorstand Vechta, so hat am Donnerstagabend, 27. Oktober 2016, der Kreisvorstand Cloppenburg beschlossen, dass die Aufstellung des CDU-Kandidaten oder der CDU-Kandidatin für den Wahlkreis Cloppenburg/Vechta in Urwahl erfolgen soll. Diese Urwahl findet abwechselnd im Kreis Cloppenburg und im Kreis Vechta statt. Dieses Mal ist Vechta dran. Die endgültige Abstimmung und Festlegung erfolgt noch und ist eine Frage des möglichen Veranstaltungsraumes. Immerhin werden zur Urwahl rund 7.300 CDU-Mitglieder aus den beiden Landkreisen eingeladen.

Die CDU-Mitglieder werden in der entscheidenden Urwahl wohl die Weichen für eine längere Zeit stellen. Bei der CDU sind die Bundestagsabgeordneten bisher immer längerfristig im Amt gewesen.

Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden Franz-Josef Holzenkamp fielen alle diese Entscheidungen in großer Einigkeit.

Die Bundestagswahl im September 2017 und die Wahl zum Niedersächsischen Landtag am 14. Januar 2018 liegen zeitlich nicht weit auseinander.

Für den Wahlbereich Cloppenburg-Nord den Landtags, der die Stadt Friesoythe und die Gemeinden Barßel, Saterland, Bösel und Garrel im Kreis Cloppenburg und die Stadt Wildeshausen und die Gemeinde Großenkneten im Landkreis Oldenburg umfasst, erklärte MdL Karl-Heinz Bley im Kreisvorstand seine Bewerbung um eine erneute Kandidatur. Diese Bewerbung nahm der Kreisvorstand mit Beifall zur Kenntnis. Für den Wahlbereich wird die entsprechende Urwahlversammlung gegen Ende Januar 2017 stattfinden.

Zu Beginn des neuen Jahres werden die CDU-Stadt- und Gemeindeverbände im Kreis Cloppenburg ihre 42 Delegierten und 42 Ersatzdelegierten für das Landeslistengremium des CDU-Landesverbands Oldenburg wählen, die danach die Oldenburger Vertreter bestimmen, die in der Vertreterversammlung der CDU in Niedersachsen über die Landeslisten zur Bundestags- und zur Landtagswahl entscheiden werden.

Aus dem Arbeitskreis Familienpolitik berichteten vom aktuellen Stand der Beratungen Aloys Gelhaus, die AK-Vorsitzende Hedwig Nienaber und AK-Mitglied Linda Ludmann. Am 17. Mai 2016 hatte der CDU-Kreisparteitag Cloppenburg die vom Arbeitskreis vorgelegten Diskussionsgrundlagen und Vorschläge zur künftigen Familienpolitik begrüßt und beschlossen, dieses Grundsatzpapier zur Durchsetzung auf allen Ebenen den zuständigen Gremien des CDU-Landesverbands Oldenburg zuzuleiten. Dort hat sich der Landesfachausschuss für Familie und Soziales bereits mit dem umfangreichen Thema befasst und beschlossen, dazu eine größere Veranstaltung durchzuführen. Auch im CDU-Kreisverband Cloppenburg und im Kreisvorstand wird man sich intensiv weiter mit der überaus komplexen Materie befassen. Der Kreisvorstand sprach allen Beteiligten für die bisherige intensive Sacharbeit große Anerkennung aus und wünschte sich diese Aktivität auch künftig, um in der Familienpolitik weitere Fortschritte zu erreichen. Sicher ist, so wurde in der Diskussion deutlich, dass hier weiterhin eine sehr intensive Fleißarbeit notwendig ist und dicke Bretter zu bohren sein werden, um zu einer Familienpolitik aus einem Guss zu kommen.

Bürgermeister Andreas Bartels hatte zu Beginn der Vorstandssitzung seine 14.600 Einwohner umfassende Gemeinde vorgestellt, die kurz davor sei, die "15.000er Marke zu knacken". Garrel habe sich von einer früher rein landwirtschaftlichen Gemeinde zu einem starken Standort von Gewerbe und Industrie entwickelt und sei auch im Tourismus sehr gut aufgestellt. Im Sommer habe man durch die Tourismus praktisch 3.000 Einwohner mehr. Wichtig sei dabei auch der Fahrrad-Tourismus.

Als Gemeinde biete man den Einwohnern im Bereich der Kinderbetreuung und der Schulen, bis hin zum Gymnasialzweig im Sekundar-I-Bereich, ein sehr umfangreiches Angebot. Große Nachfrage nach Bauland für Wohnen, Gewerbe und Industrie präge einen wesentlichen Teil der Arbeit der Gemeinde. Intensiv befassen werde man sich auch mit dem überaus starken Verkehr in der Gemeinde, hauptsächlich im Hauptort Garrel.